Wolfram’s Blog

Mit der Mooney über den Atlantik

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Way Back

8. Mai 2010 · 1 Kommentar

Die National Ski Area Convention war kurz und intensiv, zu wenig Zeit um am Blog weiter zu schreiben. deshalb nun vorwiegend Bilder und wenig Text, die wir hier in Reykjavik zusammenstellen. Orlando ist kein besonders guten Platz für eine Convention, man kommt nicht aus dem Gebäudekomplex heraus und wenn doch dann müsste man eine halbe Stunde in die Innenstadt fahren – also eigentlich nur etwas für Golfer und Disneyland Besucher. Wir beschließen daher vor der Abreise noch nach Miami Beach zu fahren, um zumindest ein gutes Frühstück zu genießen:

Durchaus warm in Miami

Lasagne zum Brunch

Ready to Go in Kissimee

Mehr Innenraum aber weniger Flügel

Mehr Fun aber in Grönland?

Cloudy Florida beim Abflug

Suche nach dem “Loch” zum Durchsteigen

die haben dort so viel Flugzeuge dass sie schon auf Schiffen geparkt werden

keine Flugplanung sondern Bilder trimmen für den Blog

Landung bei Nacht (VFR!!) in Baltimore

Alle Hotels sind ausgebucht, das Abendessen und die Hotelsuche sind kein erzählenswertes Erlebnis (die Taxis in Baltimore nehmen keine Kreditkarte!). Wir schlafen kurz und schlecht und sind am frühen Morgen wieder am Flughafen Martin State, nicht ohne dass uns jeder davor warnt in der Special Flight Zone Washington zu fliegen. Zur Sicherheit schicken sie eine Escorte voraus:

Die haben sichtlich Spass bie der Arbeit

Wir fliegen unmittelbar danach in Richtung Houlton ab und bekommen zum ersten Mal auf dieser Reise Rückenwind – wir fliegen fast mit 230 Knoten Groundspeed (450 km/h). So sind wir in nur 3 Stunden in Houlton – allerdings war der Wind schon vor uns dort und hat den Flughafen unfliegbar gemacht (einen GPS Approach auf einem unbesetzten Flughafen mit anschließendem Circling bei 150 Meter Ceiling möchte ich nicht fliegen). Wir drehen daher nach Bangor ab – dieser Flughafen hat dasselbe Wetter aber ein ILS.

Anflug auf Bangor – man sieht gerade noch die Flügelenden

Auch Russland ist auf Besuch – Antonov, das größte Frachtflugzeug der Welt

Auftanken, Flugplan aufgeben und weiter in Richtung Goose Bay: Ein Sigmet (heißt significant Wettermeldung) nach dem anderen weist auf eine Kaltfront hin, die schon vor uns in Richtung Labrador unterwegs ist.

Steigflug auf 20.000 Fuss – 6.000 Meter

Wir sind auch hier nicht aus dem Wetter, aber die Enteisung arbeitet gut.

Der Tag schließt mit dem Anflug auf Goose Bay – dieser Flughafen am Ende der Welt verfügt über ein Vorfeld, auf dem man in jeder Richtung starten und landen könnte, ein Erbe des kalten Krieges.

Für morgen – Freitag – ist in Goose Bay Schnee angesagt, welch ein Unterschied zu Florida innerhalb von zwei Tagen. The good times are over! Auch Grönland und Island versprechen nichts gutes.

→ 1 KommentarTags: Atlantikflug 2010